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<pre>„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute alles gegeben“, schien Trainer Niko Kovac hinterher jedenfalls durchaus zufrieden.  <p> Video: Ingolstadt-Trainer Maik Walpurgis war nach dem Punktgewinn bei RB Leipzig sehr zufrieden. (Quelle: YouTube/Die Schanzer)  <p>  Gute Nachrichten für Leverkusen: Karim Bellarabi muss nach seinem Griff in die Leistengegend von Frankfurts Michael Hector nun doch keine Strafe seitens des DFB fürchten. Demnach ist der Nationalspieler auch gegen Augsburg einsatzfähig. <p> Im Vergleich zu dem in den ersten sechs Runden eingefahrenen Pünktchen muteten die seither an Land gezogenen sieben Zähler zwar wie eine Leistungsexplosion an; die Chance auf die ganz große Befreiung wurde jedoch vor Wochenfrist beim weggeschenkten 1:2 gegen Frankfurt verpasst. <p>  Hatte sich der Aufsteiger bereits beim 3:0 im Hinspiel in anderen fußballerischen Sphären bewegt, scheint die Kluft zwischen beiden Teams mittlerweile unüberwindlich geworden: Erst vor wenigen Tagen hat RB abermals bewiesen, sich für deutlich höhere Dinge berufen zu fühlen.  </pre>


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<pre>Um diesen erreichen zu können, muss sich die Mannschaft von Niko Kovac nach der 1:2-Niederlage bei Werder Bremen jedoch erneut aufrappeln. Es war bereits die vierte Auswärtsniederlage in Folge für die Frankfurter.  <p> Frankfurt holte aus den letzten fünf Spieltagen mit vier Siegen und einem Remis 13 von 15 möglichen Punkten. Fast noch unglaublicher ist das Torverhältnis aus diesen Spielen: 16:3!  <p>  Der FC Augsburg reist mit großem Selbstvertrauen an den Niederrhein. Die Fuggerstädter haben am vergangenen Wochenende im Abstiegsduell mit dem Hamburger einen 4:0-Kantersieg gefeiert und den Sprung weg vom Relegationsplatz geschafft. Vom fixen Klassenerhalt ist der FCA aber noch ein gutes Stück entfernt. <p> Fehlen den „Fohlen“ derzeit nur sechs Zähler auf Rang 6, liegen die „Knappen“ acht Punkte hinter einem internationalen Startplatz. Zutrauen würde man eine Aufholjagd aber derzeit wohl eher der Gladbacher Borussia. <p>  Die Zeit könnte für den detailverliebten Schweizer knapp werden, denn schon am Freitag müssen die Borussen in Hannover bei 96 antreten…  </pre> 


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<pre> Optimistisch stimmen dürfte aus Frankfurter Sicht darüber hinaus auch der Rückblick auf die jüngere Duell-Historie mit den Hanseaten.  <p> „Es war ein sehr zähes Spiel, eine schwierige Nummer. Ich hätte mir etwas mehr Entlastung gewünscht, damit wir nicht so lange zittern müssen.“  <p>  Die konstant negative Entwicklung lässt es als nachvollziehbar erscheinen, dass der Verein mittlerweile selbst einem Peter Stöger Messias-Qualitäten unterstellt: Aktuell scheint jeder Wandel deutlich attraktiver als ein freudloses Weiterwurschteln zu sein. <p>  Da es etwa gegen die Abstiegskandidaten aus Freiburg (1:2), Hamburg (1:1) und Köln (1:2) tatsächlich gerade einmal zu einem Pünktchen reichte, wurde vom CL-Debütanten erschreckenderweise keines der drei am schlechtesten platzierten Teams zur Strecke gebracht. <p>  Wurde dieses Anknüpfen an die unselige Vergangenheit zunächst auf die sich häufenden Verletzungssorgen zurückgeführt, waren zuletzt selbst die Spieler müde geworden, stets nur die dünne personelle Decke als Alibi heranzuziehen.  </pre>


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<pre> Dabei können die Niedersachsen freilich darauf verweisen, dass sich auch die zuletzt abgelieferten Leistungen stets als wettbewerbsfähig erwiesen. Wird vom 0:4-Debakel in Bremen einmal abgesehen, hatte sich das Team auch bei den sich mehrenden Fehlschlägen teuer verkauft.  <p> Nach unserer Überzeugung bringen die norddeutschen Gäste allerdings nahezu optimale Voraussetzungen mit, um nun selbst die meist überaus verlässliche Mainzer Defensive in aller Gründlichkeit zu fragmentieren.   <p> Zumindest die beiden Letzteren werden Trainer Markus Weinzierl auch gegen die Fohlen nicht zur Verfügung stehen. Gegen Hannover war den Augsburgern der personellen Aderlass aber ohnedies kaum anzumerken. <p>  „Wichtig ist, dass wir wieder an den anderen Mannschaften dran sind„, so Sportvorstand Erich Rutemöller.  <p> Diese Qualität hatte sich in der ersten Halbzeit allerdings nicht gezeigt. Die neuformierten Bayern hatten große Probleme und lagen zur Pause mit 0:1 zurück. Dazu gab es vor dem Pausenpfiff nur einen Bayern-Torschuss.  </pre>


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<pre> Auf Pflichtspielebene dürften die Augsburg-Spieler jedoch deutlich motivierter zur Sache gehen, insbesondere nach dem Auftaktsieg gegen Fortuna Düsseldorf.  <p> Neben Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (0:2) und die Bayern (1:3), gab es ein 3:3 gegen Gladbach, ein 1:1 gegen Eintracht Frankfurt und einen 5:2-Erfolg gegen RB Leipzig.  <p>  Einzig Angstgegner Borussia Mönchengladbach war es gelungen, dem Tabellenführer einen Dreier abzuluchsen. <p>  Von sich fußlahmend ankündigenden Leichtgewichten wurde der amtierende Vizemeister hingegen zunehmend zum Punktelieferanten herabgestuft; in der Red Bull Arena durften sich kürzlich selbst die Tabellenletzten aus Hamburg (1:1) und Köln (1:2) munter an der Punkte-Tränke laben.  <p> Trotz der nur mehr drei ausstehenden Partie muss der aktuelle Rückstand von fünf Zählern noch nicht zwangsläufig entmutigend erscheinen — neben dem besagten FC Schalke gehen im Endspurt schließlich auch den Mainzern zusehends die Kräfte aus.  </pre>


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